Geschichte des Porzellans - Brokat und Kaviar
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Geschichte des Porzellans

Geschichte des Porzellans

Der Ursprung des Porzellans geht zurück bis ins China des zweiten vorchristlichen Jahrtausends und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom eher groben Scherben zum schließlich als ‘weißes Gold’ angesehenen Porzellan. Es wird angenommen, dass die Europäer aus Reiseberichten von Marco Polo erstmals von der Existenz von Tafelgeschirr aus einem edlen weißen Material in China erfuhren. Da zunächst vermutet wurde, dass das Geschirr unter Verwendung der weißen Gehäuse der Kaurischnecke, der ‘porcellana’ im Italienischen, hergestellt wurde, wurde das Material als ‘Porzellan’ bezeichnet. Etwa im 16. Jahrhundert fand Porzellan aus China als kostspieliges und besonders begehrtes Luxusgut über die Handelsrouten nach und nach Einzug in die europäischen Adelshäuser und entfachte dort den Ehrgeiz, dies selbst herstellen zu können, freilich ohne, dass man in Europa genau wusste, wie genau es zusammengesetzt war. 

Anfang 1708 gelang es dem Naturwissenschaftler am Hofe des sächsischen Königs August des Starken Ehrenfried von Tschirnhaus in Zusammenarbeit mit dem Chemiker Johann Friedrich Böttger, nachdem dieser mit seinem Versuch, echtes Gold herzustellen, gescheitert war, die Ingredienzen zu analysieren und die Rezeptur von Porzellan zu entdecken. So wurde Meißen im Jahre 1710 der erste europäische Standort, an dem die Herstellung von Porzellan mit dem Hauptbestandteil Kaolin, einem feinen, weißen und eisenfreien Gestein, aufgenommen werden konnte. Nachdem die Rezeptur in Sachsen, aber auch durch Nacherfindungen, entdeckt worden war, errichteten viele deutsche und europäische Fürstenhäuser ihre eigenen Porzellanmanufakturen. Sie ließen die Herstellung immer weiter entwickeln und verfeinern und verhalfen dem Porzellan in Zusammensetzung, Modellierung und Bemalung zu künstlerisch hochwertiger, luxuriöser und repräsentativer Blüte.  

Durch die zunehmende Technisierung im 20. Jahrhundert und den Einsatz von Maschinen zur Herstellung einfacherer Teile entwickelte sich Porzellan zum Massenprodukt, wobei die deutsche Porzellanindustrie durch gesellschaftliche Änderungen, Billigimporte aus anderen Ländern und die hohen Arbeitslöhne in Deutschland in die Krise geriet und viele Firmen und Manufakturen schließen oder zumindest sehr reduziert arbeiten mussten.

Mittlerweile ist aber zum Glück eine gewisse Rückbesinnung auf Qualität und Individualität sowie eine zunehmende Wertschätzung von luxuriösen Dingen – auch bei der Tischkultur – zu erkennen, verbunden mit der Bereitschaft, dafür entsprechend zu zahlen, so dass die Hersteller feinen Porzellans, auch die Manufakturen, wieder Aufwind verspüren können.

 

BILDER:  Porzellan Manufaktur Nymphenburg®. Copyright ©Porzellan Manufaktur Nymphenburg®. Porzellan Edition: Lightscape. Viele weitere klassische und besondere Produkte für den gedeckten Tisch gibt es in unserem Online Shop.

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