Eindecken einer Festtafel - Brokat und Kaviar
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Eindecken einer Festtafel

Eindecken einer Festtafel

Das Eindecken des Tisches nach gewissen Regeln ist Bestandteil unserer Esskultur und zählt zur Etikette. Obendrein isst das Auge mit, das weiß jeder, und so ist es wichtig, dass schon der Gang zur Tafel eine Augenweide wird und weitere Sinnesfreuden verspricht. Zu einer Einladung zu einem festlichen Essen gehören daher nicht nur erlesene Speisen, sondern auch eine möglichst einheitliche, farblich stimmige und perfekt gedeckte Festtafel.

 

TISCHWÄSCHE

Natürlich können Tischdecken mit zarten oder kräftigeren Farbtönen hübsch aussehen; hierbei ist auf Harmonie mit dem Geschirr und den übrigen Tischaccessoires zu achten. Ein weißes Tischtuch aber aus hochwertigem Stoff, vorzugsweise aus gestärktem und gemangeltem Leinen, wirkt stets besonders edel und festlich. Dazu passend runden gestärkte Servietten auf dem Teller, links daneben oder ggf. auf dem Brotteller das Bild einer stofflich edlen Tafel ab. Sie können kunstvoll oder schlicht gefaltet oder gerollt und hierbei z.B. mit zarten Bändern zusammengehalten werden.  

 

GESCHIRR

Mittelpunkt des Gedeckensembles sind die Teller. Ein Platzteller, so vorhanden, passend zum Geschirr oder festlich glänzend in Silber, dient als Platzhalter und ist die dekorative Unterlage für die für das Menü vorgesehenen Teller. Der untere Tellerrand ist ein bis zwei Zentimeter von der Tischkante entfernt und definiert die Grundlinie, nach der sich auch das Besteck zu richten hat.

 

BESTECK

Die Bestecke für die Vor-, Zwischen- und Hauptspeisen liegen entsprechend ihrer Handhabung rechts oder links vom Teller, d.h. die Messer – mit der Schneide zum Teller hin – und der Suppenlöffel – mit dem Schöpfteil nach oben -, also die Teile, die mit der rechten Hand benutzt werden, liegen rechts vom Teller, die Gabeln, die mit der linken Hand benutzt werden, liegen – mit den Zinken nach oben – links neben dem Teller, und zwar so, dass man von außen nach innen bei jedem Gang die passenden Teile zur Hand nehmen kann. Es gilt hierzulande die Regel, dass auf der rechten Seite des Tellers nicht mehr als vier Besteckteile (also z.B. von außen nach innen Vorspeisenmesser, Suppenlöffel, Fischmesser, Fleischmesser) und links nicht mehr als drei Teile (z.B. von außen nach innen Vorspeisengabel, Fischgabel, Fleischgabel) liegen. Meist ist das Vorspeisenbesteck etwas kleiner als das Hauptspeisenbesteck. Für den Fischgang kann man anstelle des Fischbestecks zwei Gabeln legen. Bei einem Menü mit mehr Gängen wird das Besteck nachgereicht, bei weniger Gängen wird natürlich entsprechend weniger Besteck eingedeckt.

Die Messer und Gabeln liegen mit etwa ein bis zwei Zentimeter Abstand von der Tischkante auf der Grundlinie auf gleicher Höhe mit dem unteren Rand des Tellers. Bei den Gabeln auf der linken Seite kann die mittlere bzw. zweite Gabel derart nach oben versetzt werden, dass ihre unteren Zinkenenden auf einer Höhe mit den oberen Enden der Tafelgabel liegen.

Gabel und Löffel für das Dessert werden üblicherweise oberhalb des Tellers quer so eingedeckt, dass der Griff des Löffels nach rechts und der Griff der Gabel nach links zeigt und beide Griffe damit jeweils zu der Hand zeigen, mit der sie aufgenommen werden. Die Gabel liegt unter dem Löffel.

 

GLÄSER

Die Gläser, normalerweise maximal vier, werden rechts, ebenfalls in der Reihenfolge ihrer Benutzung und etwa im 45 Grad Winkel von rechts nach links versetzt, platziert. Das Richtglas ist das zum Hauptgang vorgesehene Glas, also meist das Rotweinglas. Dieses steht im rechten Winkel über dem Hauptgangmesser und neben dem Dessertbesteck. Das Weißwein- und das Wasserglas stehen jeweils im 45 Grad Winkel versetzt nach unten, und das evtl. zum Dessert vorgesehene Sektglas versetzt nach oben. Es gibt aber auch andere Formationen: bei der Dreiecksformation stehen rechts vom Rotweinglas im 45 Grad Winkel das Wasserglas unten und das Weißweinglas oben. Bei der Rautenformation steht das zusätzliche Sektglas im 45 Grad Winkel oberhalb von Rot- und Weißweinglas. 

 

BROTTELLER

Wird ein gesonderter Teller für Brot gedeckt, so ist dieser kleiner und steht auf der linken Seite der Essteller, entweder mit dem Oberrand auf einer Linie mit den Zinkenspitzen der höher verschobenen zweiten Gabel oder mit der linken Einbuchtung der Hauptgabel. Das kleine Messer, das ausschließlich für das Brot bestimmt ist, liegt abschließend mit dem oberen Brottellerrand mit der Schneide nach links am rechten Tellerrand parallel zu den Gabeln.

 

TISCHDEKORATION

Kerzen in hübschen Leuchtern, besonders festlich in schön glänzendem Silber, und Blumen vervollständigen den festlichen Rahmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass beide Dekorationen nicht den Blick und damit die Konversation mit dem Gegenüber, sei es durch Volumen oder durch Blenden, beeinträchtigt.

 

Hier gibt es zur Veranschaulichung eine Skizze zum richtigen Eindecken einer Festtafel. 

 

BILD: Brokat und Kaviar®. Copyright ©Brokat und Kaviar®. Festtafel im Frühling eingedeckt für drei Gänge mit Maria Theresia von Hutschenreuther. Besteck Cello von Wellner. Weißer Tischwäsche von Leitner Leinen. Dekanter für Rotwein, Dekanter für Weißwein, Karaffe für WasserKerzenleuchter und Silberbecher von Brokat und Kaviar. Gläser aus Kristallglas: Erbstücke. 

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